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LOCATION:Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr
SUMMARY:Lesung & Gespräch: Jáchym Topol
DESCRIPTION:Mit einem Büchertisch der Buchhandlung Ennsthaler:\n\n\n\nJáchym Topol im Gespräch mit seiner Übersetzerin Eva Profousová\n\n\n\nGastland Tschechien trifft auf das Literaturschiff\n\nModeration: Eva Profousová\n\n\n\nDie Hölle gibt es nicht\n\n\n\nAus dem Tschechischen von Eva Profousová\n\n\n\nPrag, am 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Großangriffs auf die Ukraine. Tom, ein alternder Journalist, bricht mit seiner Geliebten zu einem Ausflug in die Umgebung auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Seine Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen. Da meldet sich die Redaktion – Point, ein angesagtes Organ, finanziert von einem undurchsichtigen Geschäftsmann mit Verbindungen nach Russland. Man braucht sofort einen Artikel über das Vertrauen der Tschechen in die Nato …\n\n\n\nDie Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Da taucht nicht nur die alte, sehr tschechische Geschichte wieder auf  – gegen die Panzer einer Invasionsarmee ist der Einzelne machtlos. Sondern auch die akute Erfahrung: verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird man dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.\n\n\n\nJáchym Topol, 1962 in Prag geboren und Sohn des Dramatikers Josef Topol, war nicht nur der Star des literarischen und musikalischen Underground vor 1989 sondern ist auch heute noch der bekannteste tschechische Autor seiner Generation. Als Sechzehnjähriger unterzeichnete er die Charta 77, 1985 begründete er das Underground-Magazin Revolver Revue, seine Zeit als Wehrpflichtiger verbrachte er mit anderen Intellektuellen in der Irrenanstalt, er arbeitete als Heizer und Lagerarbeiter. In den 90er Jahren studierte er Ethnologie und bereiste zwischen 1989 und 1991 als Journalist für die Wochenzeitung Respekt und Drehbuchautor Osteuropa. 1988 erschien in Samizdat sein erster Gedichtband Ich liebe Dich bis zum Irrsinn, 1992/93 folgten Am Dienstag gibt es Krieg und Ausflug zur Bahnhofshalle. Seinen Durchbruch als Schriftsteller hatter er mit dem Roman Die Schwester; es folgten Engel EXIT, Nachtarbeit, Zirkuszone und Die Teufelswerkstatt. Topol lebt in Prag.\n\n\n\n\n\nVVK 20 € / AK 24 € \n\nTickets: https://kupfticket.com/events/gastland-tschechien-trifft-auf-das-literaturschiff\n\n\n\nEine Veranstaltung von Literaturschiff in Kooperation mit dem Museum Arbeitswelt und mit dem Tschechischen Zentrum Wien\n\nmit einem Büchertisch der Buchhandlung Ennsthaler
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